II
"Und du sagtest auch, wenn das Leben nur Zitronen gibt, mach verdammt nochmal Limonade draus!"
Wann fühlt man sich verraten? Was ist Verrat? Warum passiert das?
Man fühlt sich verraten von Freunden. Eltern. Geschwistern. Partnern. Egal. Man fühlt sich verraten, wenn die Menschen denen man vertraut, für die man sehr viel - beinahe alles - geben würde mit einem Schlag Entsetzen in einem auslösen. Ein wahnsinnig großes Entsetzen. Fassungslosigkeit. Wie Peitschenhiebe die tiefe Klüfte in den Rücken treiben und lang nicht verheilen. Und das schlimmste daran ist: Man weiß nicht wofür. Womit man das verdient hat. Weil man dachte, nein weil man weiß dass man alles richtig gemacht hat und es immer noch macht.
Wie kann ein Mensch da noch rein und gut sein? Rein und gut und selbstlos zu anderen, neuen Menschen. Wie soll ein Mensch denn je wieder Vertrauen in etwas finden, was ihm bei erster Gelegenheit die Narben auf dem Rücken wieder aufreißen könnte? Wir sind in gewisser Hinsicht wie Hunde. Einmal die Hand sich erheben sehen und geschlagen, beinah tot geprügelt werden. Ein Hund vergisst das nicht wieder. Wird vermutlich auch nie wieder Vertrauen finden sondern immer von Neuem Angst haben, wenn sich irgendwo eine Hand erhebt.
Man fühlt sich verraten von Freunden. Eltern. Geschwistern. Partnern. Egal. Man fühlt sich verraten, wenn die Menschen denen man vertraut, für die man sehr viel - beinahe alles - geben würde mit einem Schlag Entsetzen in einem auslösen. Ein wahnsinnig großes Entsetzen. Fassungslosigkeit. Wie Peitschenhiebe die tiefe Klüfte in den Rücken treiben und lang nicht verheilen. Und das schlimmste daran ist: Man weiß nicht wofür. Womit man das verdient hat. Weil man dachte, nein weil man weiß dass man alles richtig gemacht hat und es immer noch macht.
Wie kann ein Mensch da noch rein und gut sein? Rein und gut und selbstlos zu anderen, neuen Menschen. Wie soll ein Mensch denn je wieder Vertrauen in etwas finden, was ihm bei erster Gelegenheit die Narben auf dem Rücken wieder aufreißen könnte? Wir sind in gewisser Hinsicht wie Hunde. Einmal die Hand sich erheben sehen und geschlagen, beinah tot geprügelt werden. Ein Hund vergisst das nicht wieder. Wird vermutlich auch nie wieder Vertrauen finden sondern immer von Neuem Angst haben, wenn sich irgendwo eine Hand erhebt.
Und wir? Bleibt uns denn etwas anderes übrig, als irgendwann doch über unseren Schatten zu springen und doch noch einen Versuch zu wagen? Ich kenne so viele Menschen, die es anscheinend nur zu gern herausprovozieren, alles genau noch einmal so zu durchleben. Die Hiebe zu spüren. Die Tränen zu vergießen. Aber muss das denn sein? Das entscheidet wahrscheinlich jeder für sich selbst. Aber verraten zu werden ist eines der schmerzhafttesten Erlebnisse - neben dem Wissen jemanden für immer verloren zu haben - die die Menschheit kennenlernen musste. Und deshalb ist es so schwer sich von der Angst einer möglichen Wiederholung zu befreien. Vielleicht aber auch weil wir Angst vor uns selbst haben und davor unsere Gefühle nicht mehr unter Kontrolle zu bekommen. Man muss nicht immer waghalsig sein. Man kann auch einfach nur warten.
Alles was wir uns wünschen.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen