I
Endlich die heißen Tage. Sie vergehen wieder auf ihre altbekannte, seltsame Art. Kein Zeitgefühl mehr. Es ist, als würde sich ein einziger Tag eine ganze Woche lang ziehen und doch bricht so schnell einer nach dem anderen an. Ich laufe dir im luftigen Kleid durch die Dunkelheit hinterher. Wir werden nur von den Sternen, dem Mond und den vielen, sich im Wasser spiegelnden Lichtern beleuchtet. Wir setzen und auf die Brücke, lauschen den Klängen eines Konzertes, sehen wie dort unten die Massen tanzen, aber wir sitzen ganz oben und genießen die Sommernacht von hier aus. Den Moment genießen. Die kühle Brise verursacht uns Gänsehaut - so schnell können wir doch frieren. Die Zeit scheint still zu stehen, ich würde hier am liebsten für immer einfach dasitzen.
Sich treiben lassen. Immer den Menge hinterher, die uns in dieses andere Land bringt. Wir sind immer noch in der selben Stadt und doch ist sie eine völlig andere. Barfuß laufen.
Die Wärme macht uns nicht zu schaffen wenn wir ins kühle Blau springen. Trotz dass sie uns immer umgibt können wir es nicht lassen uns Nachts zu zu decken. Zu viel Schutz bietet die Bettdecke uns - vor was ist mir eigentlich auch nicht klar.
Unsere Getränke müssen immer so kalt wie möglich sein und unsere Bikinis sind zu unseren alltäglichen Begleitern geworden.Darüber ziehen wir unsere Lieblings Schlabber-shirts.
Unsere Kinobesuche häufen sich, genauso wie unsere Zufriedenheit über das Wetter. Alles scheint perfekt, doch wir sind uns einig, dass nur eine Kleinigkeit fehlt. Du sagst, das sei leicht zu beheben, aber der Meinung bin ich nicht, auch wenn ich dir gerne glauben würde.
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