Sonntag, 18. August 2013

III

"Der Trick ist immer die Balance zwischen Nehmen und Geben."


 Es gibt soviel Glück jetzt. Wir leben. Das ist der Sinn des Lebens. Aber irgendetwas versucht ständig uns unser Strahlen vom Gesicht zu wischen. Immer wieder schlechte Neuigkeiten, mit denen man überhaupt nicht umzugehen weiß. Immer wieder geht was schief und trotzdem fühlt sich alles immer noch so glückselig an.
Vielleicht ist das so, weil wir manchmal einfach alles an Negativem ausblenden, damit wir uns keinen Kopf über die Situationen, Zukünfte unserer Liebsten machen. Und das ist sehr egoistisch. Andererseits hilft es keinem wenn wir uns das Hirn zermartern. Dadurch wird niemand gesund oder wieder lebendig oder von seiner Last befreit. Wir können nur so oft wir Zeit aufbringen können mal nach nebenan gehen, und uns in den Türrahmen setzen und einfach da sein. Reden. Lachen. Musik hören - auch wenn das nicht gerade unserem Geschmack entspricht. Oder einfach nur zusammen schweigen. Und genau da ist es schon wieder, das Glück. Weil wir uns gut fühlen wenn wir einfach da sein können. Bei den Menschen die wir so dringend ein wenig glücklicher machen wollen.

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