Montag, 3. September 2012

Bury me .

Vielleicht wird das hier für die Leute, die diesen Blog öfter lesen ein eher ungewöhnlicher Post, weil es sonst immer ermutigende und mit Hoffnungen verbundene Worte gibt.

Das Leben ist nicht immer einfach, schon klar. Es gibt Hürden, die man überwinden muss. Man denkt auch, dass man das immer schafft und geht immer optimistisch an die Dinge heran, bis man an etwas stößt, was einen wahrhaft umhaut.
Man bekommt Angst, Herzrasen. Einem steigen die Tränen in die Augen und rollen über das Gesicht, zuerst langsam und still, dann immer heftiger und lauter werdend. Übelkeit übermannt einen und man bekommt innerhalb von Sekunden Schüttelfröste und Zähneklappern. Es fühlt sich an, als würde man jeden Moment explodieren und sterben. Als würde man ein Messer ins Herz gerammt und tausend Nadeln ins Gehirn gedrückt bekommen. Als würde man plötzlich von Kopf bis Fuß in Flammen stehen und doch fühlt es sich an, als würde man in -20°C kalten Wasser schwimmen, welches den gesamten Körper ertauben lässt und ihn unspürbar macht. Man nimmt nichts mehr wahr in seiner Umgebung. Nicht, wenn man sich irgendwo hart stößt, nicht die anderen Stimmen um einen herum, nicht die Zeit, die einem gerade noch im Nacken hing, nichts!
Man spürt einzig und allein den Schmerz ganz tief in einem drin.

Es ist nicht etwa ein Mensch, der einen wahnsinnig enttäuscht hat. Es ist nicht der Verlust eines Menschen durch Tod. Das, was einen so unglaublich fertig machen kann, was einen krank werden lässt, was einem den Boden unter den Füßen wegzieht ist etwas, was eigentlich als wunderbar und schön bezeichnet wird. Es ist die Liebe. Die Liebe kann einen nicht nur in den siebten Himmel, sondern auch in das tiefste Loch, die Hölle bringen. Und es gibt nichts, womit man sich trösten kann, womit man es mindern kann.

Come break me down! Bury me, bury me!


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