Samstag, 26. Mai 2012

Viel zu viel .

An manchen Tage ist es die Ruhe, an anderen die Aufregung, wieder an anderen die Unwissenheit. Jeder Tag steckt voller Gefühl. Ob es uns dabei gut oder schlecht geht, ist nicht vorherzusagen. Es ist die Normalität, dass an jedem einzelnen Tag ein oder maximal zwei solcher Gefühlsbäche in uns ausbrechen, den Tag bestimmen. Aber wenn es dazu kommt, dass uns an einem einzigen Tag alle möglichen Gefühle durchströmen, wird es kritisch. Angst, Aufregung, Wut, Freude, Erleichterung, Sorge, Traurigkeit, Hoffnung...so etwas raubt die Kräfte, denn man ist es einfach nicht gewöhnt. Es gibt nicht oft solche Tage, an denen man so etwas erlebt. Aber es gibt sie dennoch und wenn man am Abend endlich schlafen gehen möchte, liegt man noch Stundenlang wach und denkt über tausend Dinge nach und macht sich wieder Sorgen, ist Aufgeregt, freut sich, ist wütend und erleichtert und so weiter. Und wenn man dann letztendlich doch vor Erschöpfung eingeschlafen ist und man am nächsten Morgen aufwacht, lacht man darüber, wie abwechslungsreich und verrückt der vorhergehende Tag war und man lebt sein Leben wie gewöhnlich weiter. Aber immer mit der Erinnerung an den Tag, wo man sich völlig verrückt vorkam.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen