Es ist nicht normal, wenn man das erste Mal an einer Klippe steht und fast vollkommen Angstfrei in die Tiefe springt. Es ist nicht normal, wenn Einen nach dem Sprung plötzlich die Angst überkommt, dass der Boden zu steinig sein könnte, auf dem man nachher sein Zelt aufschlagen will, um zu übernachten und, dass es unbequem werden könnte. Warum überstehen wir nur manchmal die größten Dinge ohne Angst und danach, wenn es so gut wie nichts mehr zu befürchten gibt, schleicht sich die Angst in unsere Köpfe und beschert uns - doch wichtige, aber im Grunde viel irrelevantere, angstvolle Gedanken, die uns in den Wahnsinn treiben.
Warum kommt die Angst manchmal erst nach dem Fall, wenn alles schon vorbei ist?
Ob unsere Gedanken und unsere gesponnenen Fäden wirklich real werden können? Ob unsere lächerlichen Ängste, in den kleinen einfachen Dingen irgendwo begründet sind? Ich denke schon. Ja, ich denke schon.
Jeder
Mensch, der weiß, wie sich so etwas anfühlt wünscht sich, genau solche
Ängste nie bestätigt zu bekommen. Weil vermutlich aus diesen kleinen
unbedeutenden Gedanken, wenn sie sich doch bewahrheiten - und das ist
meist ziemlich unwahrscheinlich - ein übergroßes Problem werden könnte,
dass uns auf die Knie zwingt. Unwahrscheinlich, aber möglich.
Positiv Denken.
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