Dienstag, 25. September 2012

Der Falter .


Die Tage werden kürzer und von nun an wird es kalt. Einsamkeit wird der neue ständige Begleiter und der Schwung und alle Leichtigkeit fliehen in Erinnerungen an lange, sonnen durchflutete Tage und warme Nächte, in denen man einfach frei sein konnte. Von nun an wird alles wieder schwer und träge und ernst und man muss sich anstrengen noch Dinge zu finden, an deren Schönheit man sich erfreuen kann, die man bewundern und in sich aufnehmen kann, wie neue Energie zum Leben. Das Licht schwindet Tag für Tag, die Sonne muss sich ihren Weg durch dichte Nebelfelder hart erkämpfen. Und mit dem Licht schwindet all das, was den Sommer ausgemacht hat, was ihn fantastisch gemacht hat. All das Leben, die winzigen Schönheiten mit ihren Farben und ihrem Glanz.
Vielleicht ist diese Zeit für den Ein oder Anderen eine schöne Zeit, in der man im warmen Miteinander verschmolzen sein kann, in der man sich ganz nahe ist und man zusammen aller Kälte und Dunkelheit trotzt.
Aber für die meisten wird es wohl keine Hoffnung darauf geben. Sie werden dem nicht trotzen können und allein bleiben und darauf warten, dass es vorbeigeht. Darauf warten, dass das Licht, die Farben, die Leichtigkeit und alle Schönheit wiederkommt.

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