"Am Ende wird alles gut, und wenn es nicht gut ist, dann wird es noch nicht das Ende sein!"
Man steht da, schaut sich um und sieht, wie alles um einen herum zusammenstürzt. Man kann nichts dagegen tun, es passiert einfach. Am Anfang war da nur ein einziger Riss in dem festen Boden, auf dem man gestanden hatte. Zugegeben, es war kein besonders Kleiner, aber es war eben nur ein Riss. Von dem Riss und den kleinen Brocken, die sich aus dem Boden lösten, wurden plötzlich immer mehr Teile dieses Bodens in die Tiefe gerissen. Es ist wie eine Kettenreaktion, wie ein kleiner Stein, der im Winter den Berg herunter rollt und Stück für Stück eine ganze Lawine auslöst, die alles unter sich begräbt.
"...wenn es nicht gut ist, dann wird es noch nicht das Ende sein". Man weiß, dass trotz aller schlechter Zeiten auch irgendwann wieder ein Licht und dicht gefolgt von ihm ein ganzer Sommer kommen wird - am Ende wird alles wieder gut. Aber die Frage ist, wann ist das Ende? Wie lange muss man noch darauf warten? Wie viel soll noch einstürzen? Wie viel soll man noch auf sich lasten, wie viele Tränen soll man noch vergießen, wie lange soll man noch gelähmt sein, keinen Schritt nach vorn, keinen zurück machen können? Wie lange muss man noch durchhalten? Ist das Ende, das gute Ende schon ganz nah oder ist es noch Wochen, Monate oder vielleicht sogar Jahre von einem entfernt? Am Anfang versucht man immer noch nach vorn zu schauen, zu kämpfen und an das Gute zu glauben. Aber irgendwann kann man einfach nichts mehr sehen. Man steht auf einem kleinen Felsblock der übrig geblieben ist, rund herum um einen ist alles weg und in die Tiefe gestürzt. Es gibt kein nach vorne mehr, auch kein zurück. Man hat keine Mittel mehr, sich irgendwie zu helfen, es irgendwie zu lindern oder sich irgendwie eine Brücke zu schaffen um wieder auf das Festland zu kommen. Irgendwann sieht man nichts mehr, woran man sich klammern kann und wofür man kämpfen kann, weil man weiß, dass man nicht der ist, der die Fäden ziehen kann. Man ist abhängig, von den Wegen und Entscheidungen anderer und es gibt keinen anderen Weg, als durch das Dunkel zu tappen. Man kann keinen Weg finden, wenn man kein Ziel mehr hat außer, dass bald endlich alles aufhört.
Liebes Ende...ich kann nur hoffen, dass es dich wirklich gibt und dass du bald kommst.
Oh solche Lichtbilder mag ich! :)
AntwortenLöschenLg. Sophie ♥
danke..ich auch! (:
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