Dienstag, 20. März 2012

Wendepunkt und tausend Erlebnisse .

Konzerte muss man erleben.        
Hier: Rea Garvey, Dresden - Alter Schlachthof, 18.03.2012 














Manchmal vergeht das Leben so langsam. Es fühlt sich an, wie ein einziger langer Atemzug. Man schwebt dahin und denkt an die Zeit, die stehenzubleiben scheint. Manchmal ist das Leben einfach nur einseitig und langweilig.
Dann, ganz plötzlich wendet sich das Blatt. Von irgendwoher kommt ein winziger Funke und, ohne dass man es verhindern kann entfacht dieser Funke ein Lauffeuer, das durch das Leben rennt und es wieder hell erleuchten lässt. Plötzlich überstürzen sich die Ereignisse. Man will alles zur gleichen Zeit genießen. Man weiß plötzlich gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll, worüber man zuerst lachen, sich freuen soll. Worauf man sich zuerst freuen soll. Dann ist das Leben wie Silvester. Wenn überall zur gleichen Zeit die bunten Lichter im Himmel erstrahlen und man vor Glück und Freude gar nicht weiß, wo man zuerst hinschauen soll. Man steht in der Mitte und genießt das allgegenwärtige Glitzern und Strahlen, die Schönheit, die das Leben in diesem Moment trägt.
Warum ist das Leben so ungleichmäßig gefüllt? Warum liegt man Monate lang auf Grund, wenn dann die Flut plötzlich unaufhaltbar und viel zu stark kommt? Warum?  

Weil wir verrückt sind.
  
Verrückt nach Abwechslung, nach dem Gefühl, nach Monaten eines Dauerzustands wieder eine Kurve nach Oben erleben zu können.
Ohne das Ungleichgewicht, auch, wenn es uns manchmal zu schaffen macht, würden wir den Unterschied zwischen Hoch und Tief gar nicht wahrnehmen. Und es ist schön das Hoch genießen zu können, für jeden Einzelnen, der sich vorher vom Wind hat tragen lassen, ohne etwas besonderes zu erleben.

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